Ein Foto aus der Produktion "Sweet Tyranny"
© Tristan Perez Martin

Orangerie Herrenhausen

Sweet Tyranny

Deutsche Erstaufführung

Pere Faura / La Diürna (ES)

Der katalanische Choreograf Pere Faura klärt gleich zu Beginn auf: „Dies ist kein Tanzstück, obwohl wir nicht aufhören werden zu tanzen“. Wir, das sind hier Faura selbst und sieben weitere Tänzer*innen, die sich zu einer Tour durch acht verschiedene äußerst populäre Tänze aus Filmen, Musicals und weiteren Genres aufmachen. Alle haben besondere Bedeutung für Faura, da sie für ihn und seinen Werdegang prägend waren. Der Choreograf lässt bei dieser vermeintlichen Ego-Show keine Zweifel darüber aufkommen, wer hier den Hut auf hat: Mit ironischem Unterton dirigiert und kommentiert er das Geschehen. Dem Credo des Titels folgend, nutzt Faura das eher liebliche Wiedersehen mit leidenschaftlichen Tanzszenen, die einst um die Welt gingen, als Vehikel für dringliche Fragen nach Machtverhältnissen: zwischen Kreativen und deren Auftraggeber*innen, Choreograf*innen und Tänzer*innen, Performer*innen und Publikum... Heraus kommt eine augenzwinkernde Reflexion tyrannischer Verhältnisse mitten im Tanzgewitter.

(ca. 90 Min.)

- in englischer Sprache -

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cast & credits

Konzept, Leitung u. Choreografie: Pere Faura
Tanz: Laura Alcalà, Sarah Anglada, Miquel Fiol, Raquel Gualtero, Claudia Solwat,
Javi Vaquero, Amaranta Velarde, Pere Faura
Leitung und Skript: Esteve Soler
Leitung und Bühnendesign: Jordi Queralt
Texte: Esteve Soler and Pere Faura
Lichtdesign: Jordi Queralt und Sergio Roca Saiz
DJ Musik-Session: Amaranta Velarde
Tondesign: Ramon Ciércoles
Video-Recherche und -Editierung: Joan Escofet
Choreografische Beratung: Jefta van Dinther, Anna Rubirola
Kostümdesign: Jorge Dutor
Technische Koordination: Guillém Gelabert
Tourtechniker: Sergio Roca, Emilio Vallejo
Ausführender Produzent: Blancproduccions_ Sandra Casals

Produktion: La Diürna
Koproduktion: Mercat de les Flors, Barcelona/ Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint Denis/ Festival Sismògraf, Olot

In Zusammenarbeit mit: L’animal a l’esquena/ La Caldera/ La Visiva, Graner fàbrica de creació
Mit Unterstützung von: Departament de Cultura de la Generalitat de Catalunya

 

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