Ein Foto aus der Produktion "Moeder"
© Herman Sorgeloos

Schauspielhaus

Moeder

Peeping Tom (BE)

PRESSE

„[…] Ein ganzes Füllhorn von Ideen wird hier in einer guten Stunde ausgeschüttet, oft sind es unbehagliche Ideen. […] Und wenn die Akteure tanzen, macht man sich Sorgen um deren Gelenke: Ein Markenzeichen von ‚Peeping Tom‘ sind die extremen Körperverdrehungen […]. Und warum sollte man nicht öfter mal eine Flugrolle aus dem Stand hinlegen, wie dies Maria Carolina Vieira mit dem Wickelkind im Arm tut. Die Kollegin Marie Gyselbrecht wiederum entsteigt, ‚I’m a fool to want you‘ krächzend, dem Kaffeeautomaten, der das allerdings nicht überlebt. Was Simon Versnel zu einer Trauerrede inspiriert: Erst sei die Mutter gestorben, dann zwei Ehefrauen und nun das geliebte Gerät. Das Stück ist irgendwo ja auch schrecklich komisch. Und vor allem ungeheuer intensiv, manche Szene brennt sich dauerhaft ins Gedächtnis ein. […]“
Neue Presse, 07. September 2017

ankündigungstext

Die belgischen Publikumslieblinge Peeping Tom rund um das Choreografenpaar Gabriela Carrizo und Franck Chartier sind längst zu einer Familie zusammengewachsen. So widmet sich die aktuelle Trilogie des 2000 gegründeten Ensembles auch genau diesem Thema: Nach „Vader“ (Vater), unter der Ägide von Chartier – 2015 beim Festival –, ist jetzt „Moeder“ (Mutter) unter der Leitung von Carrizo zu sehen. Carrizo lauschte hierbei aufmerksam auf die leisen Zwischentöne emotionsgeladener Mutterbeziehungen, deren Höhen und Tiefen sie in Form von virtuosem Tanz, Schauspiel, Gesang und Klang Gehör verschafft: In surrealen Szenen geben die acht Akteur*innen alles und machen dabei Melancholie und Slapstick zu besten Bühnengefährten. Vom Kreißsaal, über ein Museum bis hin zur Bestattungshalle reichen die Orte des Geschehens, die das außergewöhnliche Bühnenbild in sich vereint. Verstörend und vertraut zugleich, sorgt „Moeder“ schon jetzt für Vorfreude auf den letzten Teil, „Kind“.

(ca. 70 Min.)

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cast & credits

Leitung: Gabriela Carrizo
Assistenz Leitung und Dramaturgie: Franck Chartier  
Kreation und Performance: Charlotte Clamens, Eurudike De Beul, Marie Gyselbrecht, Hun-Mok Jung / Quan Bui Ngoc, Brandon Lagaert, Yi-Chun Liu, Simon Versnel, Maria Carolina Vieira
Künstlerische Assistenz: Diane Fourdrignier
Komposition Ton und Arrangements: Renaud Crols, Raphaëlle Latini, Glenn Vervliet, Peeping Tom
Abmischung Ton: Yannick Willox, Peeping Tom
Lichtdesign: Giacomo Gorini, Amber Vandenhoeck
Kostümdesign: Diane Fourdrignier, Kristof Van Hoorde (Praktikum), Peeping Tom
Design Bühnenbild: Amber Vandenhoeck, Peeping Tom
Konstruktion Bühnenbild: KVS-atelier, Peeping Tom
Technische Leitung: Filip Timmerman
Lichttechnik: Amber Vandenhoeck
Tontechnik: Hjorvar Rognvaldsson
Videoproben: Sulok Swablamban (Praktikum), Gaspard Rozenwajn
Coach Geräusche: Elias Vervecken
Produktionsmanagement: Anastasia Tchernokondratenko
Tourmanager: Lulu Tikovsky
Management Kompanie: Quentin Legrand
Kommunikation und Presse: Sébastien Parizel
Buchung: Frans Brood Productions  

Produktion: Peeping Tom  
Co-Produktion: Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen / Taipei Performing Arts Center, Taiwan / KVS - Koninklijke Vlaamse Schouwburg, Brüssel / Grec Festival de Barcelona/ Mercat de les Flors, Barcelona/ HELLERAU - European Center for the Arts, Dresden / Les Théâtres de la Ville de Luxembourg / Maison de la Culture de Bourges / La Rose des Vents, Villeneuve-d’Ascq/ Festival Aperto & Fondazione I Teatri, Reggio Emilia / La Bâtie Festival de Genève

Mit Unterstützung von: Flämische Gemeinschaft  

Folgende Hauptpartner unterstützen die Trilogie “Vader”, “Moeder”, “Kind”: Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen und Taipei Performing Arts Center, Taiwan.  

Mit Dank an: Alexandre Obolensky, Jean-Philippe Altenloh, Romy Beni, Heidi Ehrhart, Ina Peeters, Elias Vervecken, François Heuse, Theater Froe Froe

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